Raiffeisenbank Scharrel präsentiert positiven Geschäftsbericht 2021

Neubau Ramsloh schreitet voran - 7 % Dividende für die Mitglieder

Juni 2022

Trotz eines schwierigen Marktumfeldes war das Geschäftsjahr 2021 für die Raiffeisenbank eG Scharrel sehr erfolgreich. Das ging aus der Berichterstattung der Vorstände Guido Reiners und Markus Lamping sowie den Erläuterungen des Aufsichtsratsvorsitzenden Heinrich Tellmann auf der Generalversammlung am 30. Juni 2022 im Landgasthof Dockemeyer in Ramsloh hervor.

Jahresrückblick und Ausblick

Vorstandsmitglied Guido Reiners ging in seinem Jahresrückblick auf die politische und wirtschaftliche Entwicklung ein. Die Corona-Pandemie habe 2021 das gesellschaftliche Leben und die Wirtschaft erheblich belastet. Das wirtschaftliche Wachstum blieb hinter den Erwartungen zurück, Materialengpässe und hohe Energiepreise dämpften die Konjunktur und sorgten für eine deutlich steigende Inflation. Das niedrige Zinsniveau sorgte derweil noch für einen anhaltenden Boom bei den Baufinanzierungen. Die starke Kreditnachfrage war so auch Treiber für das gute Geschäftsergebnis des Jahres 2021.

Reiners Blick in die Zukunft fiel nicht so rosig aus: “Inflation, Krieg in der Ukraine, der angespannte Markt bei Agrarprodukten, Versorgungsengpässe bei Rohstoffen, hohe Energie- und Treibstoffpreise: diese Probeme werden uns alle nachhaltig belasten.” Die Zinswende führte im ersten Halbjahr 2022 schon zu einer verringerten Nachfrage nach Baufinanzierungen, berichtete Reiners. Die kommenden Jahre werden herausfordernd, so der Bankvorstand.

Fokus 2022

Im Laufe des Jahres 2022 will die Raiffeisenbank Scharrel ihre Digitalisierung weiter ausbauen und ihre nachhaltige Entwicklung vorantreiben. Bis zum Jahresende soll der Neubau der Ramsloher Filiale fertiggestellt sein. Im Baugebiet in Scharrel am Raiffeisendamm läuft zurzeit die Erschließung. Achtzehn Bauplätze wird die Raiffeisenbank demnächst an dem attraktiven Standort vermarkten.

Ihr Engagement für eine lebenswerte Region zeigt die Raiffeisenbank Scharrel auch jedes Jahr durch die Förderung der örtllichen Vereine und kulturellen Einrichtungen. 2021 hat sie mit 28.000 Euro viele Projekte unterstützt.

Geschäftsjahr 2021

Sehr gutes Betriebsergebnis - 7 % Dividende für die Mitglieder

Vorstandsmitglied Markus Lamping präsentierte die detaillierten Zahlen des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Die Bilanzsumme konnte auf 340,5 Millionen Euro erhöht werden. Die starke Kreditnachfrage hat zu einem Plus von 10,5 % auf 294 Millionen Euro bei den Forderungen an Kunden geführt. Das betreute Kundenvolumen konnte um 13,9 % auf 737 Millionen Euro ausgeweitet werden.

Dank ihres sehr guten Betriebsergebnisses, das deutlich über dem Durchschnitt der Genossenschaftsbanken in Weser-Ems liegt, konnte die Bank ihr Eigenkapital um 10 % steigern. “Damit haben wir ein gutes Polster für eine herausfordernde Zukunft”, zeigte sich Vorstand Lamping sehr zufrieden.

Aus dem Jahresüberschuss erhalten die Mitglieder eine Dividende von 7 %. Der Rest geht in die Rücklagen.

Vorstand und Aufsichtsrat der Bank wurden einstimmig entlastet.

Wechsel im Aufsichtsrat - Abschied von Bernhard Schrand

Aufsichtsratsmitglied Carsten Steenken aus Ramsloh stand turnusmäßig zur Wahl. Er wurde einstimmig in seinem Amt bestätigt.  

Nach den Vorschriften der Satzung konnte sich Bernhard Schrand aus Neuscharrel altersbedingt nicht erneut zur Wiederwahl stellen. Seine 12-jährige Amtszeit würdigte Vorstandsmitglied Guido Reiners in einer Laudatio.

Als Schrands Nachfolger wurde einstimmig sein Sohn Bernd Schrand aus Neuscharrel gewählt. Bernd Schrand ist Betriebswirt und Landwirtschaftsmeister. Im Januar 2013 hat er den landwirtschaftlichen Betrieb von seinem Vater übernommen.  

im Bild von links: Hartmut Hanekamp (Aufsichtsrat), Guido Reiners (Vorstand), Heinrich Tellmann (Aufsichtsratsvorsitzender), Bernhard Schrand (scheidender Aufsichtsrat), Markus Lamping (Vorstand), Carsten Steenken (Aufsichtsrat), Franz Wübbelmann (Aufsichtsrat), Bernd Schrand (neu im Aufsichtsrat)